BMI Rechner online — Body-Mass-Index berechnen und richtig interpretieren
Der Body-Mass-Index ist die weltweit verbreitetste Methode zur Beurteilung des Körpergewichts im Verhältnis zur Körpergröße. Er wird von der WHO, dem Robert Koch-Institut und Hausärzten weltweit als Basis-Screening-Tool eingesetzt. Die Formel ist einfach: BMI = Gewicht (kg) ÷ Körpergröße² (m). Das Ergebnis wird anhand der internationalen WHO-Klassifikation in acht Kategorien eingeordnet — von starkem Untergewicht bis zur morbiden Adipositas Grad III.
So benutzen Sie unseren BMI Rechner
Stellen Sie den Schieberegler auf Ihre Körpergröße (140–220 cm) und Ihr Körpergewicht (30–250 kg) ein. Optional: Wählen Sie Ihr Geschlecht und geben Sie den Taillenumfang an — für eine erweiterte Risikobeurteilung. Klicken Sie auf „BMI berechnen". Sie erhalten: den genauen BMI-Wert auf eine Nachkommastelle; die WHO-Kategorie; das Gesundheitsrisiko; Ihr Idealgewicht für Ihre Körpergröße; eine visuelle BMI-Skala sowie die Taillenumfang-Auswertung (falls angegeben).
Normalgewicht-Tabelle nach Körpergröße
Bei 160 cm Körpergröße liegt das Normalgewicht zwischen 47 und 64 kg; bei 165 cm zwischen 50 und 68 kg; bei 170 cm zwischen 53 und 72 kg; bei 175 cm zwischen 57 und 76 kg; bei 180 cm zwischen 60 und 81 kg; bei 185 cm zwischen 63 und 85 kg. Diese Bereiche entsprechen einem BMI von 18,5–24,9. Liegt Ihr Gewicht außerhalb dieses Bereichs, ist ein Gespräch mit dem Hausarzt empfehlenswert.
Körperbautyp und Verhältnis von Körpergröße zu Gewicht
Der BMI berücksichtigt nicht den Körperbautyp. Man unterscheidet drei Konstitutionstypen: leptosomer (schmalknochiger, schlanker Typ), mesosomer (mittlere Körperstruktur) und pyknischer Typ (breitschultriger, massiver Bau). Bei gleicher Körpergröße und gleichem BMI kann ein pyknischer Typ durch höhere Knochenmasse schwerer sein. Deshalb sollte das „Verhältnis von Körpergröße zu Gewicht" immer durch Taillenumfang und Körperbautyp ergänzt werden.
Metabolisches Syndrom und Risiko für Typ-2-Diabetes
Das metabolische Syndrom ist eine Kombination aus erhöhtem BMI, übermäßigem Bauchumfang, Bluthochdruck sowie erhöhten Blutzucker- und Lipidwerten — und erhöht das Risiko für Typ-2-Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall erheblich. Laut WHO steigt das Diabetesrisiko bereits ab einem BMI über 25 und nimmt ab einem BMI über 30 deutlich zu. Bereits eine Gewichtsreduktion von 5–7 % des Ausgangsgewichts senkt das Risiko für Typ-2-Diabetes signifikant. Liegt Ihr BMI über 25, lassen Sie Ihren Nüchternblutzucker kontrollieren.
BMI im Alter: Was sich ab 40 und 60 Jahren verändert
Mit zunehmendem Alter verändert sich die Körperzusammensetzung: Die Muskelmasse nimmt ab, der Fettanteil steigt — auch bei stabilem Gewicht. Für ältere Menschen halten manche Fachgesellschaften einen etwas höheren BMI bis 27 für akzeptabel. Starkes Untergewicht im Alter ab 65 kann ebenso gefährlich sein wie Adipositas, da es das Risiko für Sarkopenie (Muskelschwund) erhöht. Für individuelle Empfehlungen zu Gewicht und Ernährung wenden Sie sich an Ihren Hausarzt oder Ernährungsmediziner.